Orientalischer Tanz

     
 

Zu den orientalischen Ländern zählen wir Nordafrika (Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen und Ägypten), die Türkei, Syrien, Iran, Irak, Saudi Arabien bis Afghanistan, Pakistan und Indien.

Im Volksmund auch "Bauchtanz" genannt, hat der orientalische Tanz seine Wiege in Nordafrika. Religiöse und Fruchtbarkeitstänze haben dort ihren Ursprung (4. Jahrtausend v.Chr.). Mit der geistigen Entwicklung kam es zur Spaltung: Volks- und Tempeltänze einerseits, Schau- und Genusstänze andererseits.

Der orientalische Tanz ("Raqs Sharqi") ermöglicht uns eine seelische und körperliche Einheit zu erlangen. Er dient als Stabilisator unseres Gleichgewichts. Isolierte Bewegungen des Körpers (Kopf, Arme, Schulter, Becken), die Atmung und rhythmische Musik sowie die Ausstrahlung gehören zu diesem faszinierenden Tanz.

Verschiedene Stilrichtungen gehören z.B. zum ägyptischen Tanz:

Die dazugehörige Kleidung und die Instrumente (z.B. Darbukka, Muzmar, Qänun, Rababa, Näi, Zimbeln) runden das Bild des orientalischen Tanzes ab.

Wenn Gefühl, Bewegung und Ausstrahlung mit der arabischen Musik eine Einheit bilden, so ist dies die Vollendung des orientalischen Tanzes.